Everything

Everything 1.0

Experimentelle Simulation mit philosophischem Ansatz

Manche Spiele sind nur schwer in ein Genre einzuordnen. Sie sind experimentell und wie nichts, was vorher da war. Everything ist so ein Spiel. Es kann am ehesten als eine Art Erfahrungssimulation bezeichnet werden. Der Indie-Entwickler David O‘Reilly hat ein interaktives Erlebnis geschaffen, in dem der Spieler alles sein kann, was er will: ein Planet, ein Tier oder gar eine ganze Galaxie. Inspiriert ist das Spiel vom englischen Philosophen Alan Watts und somit gleichzeitig von östlichen Philosophien. Der Buddhismus, Zen und andere Lehren beeinflussten sein Denken sowie seine Schriften. Im Spiel kommen diese Philosophien in Form von Sprachaufnahmen des Autors zum Tragen. Ganze Beschreibung lesen

Vorteile

  • nahezu unendliche Verknüpfungen und Erkundungsmöglichkeiten
  • stimmiger und berührender Soundtrack

Nachteile

  • leider nur englischer Ton und englische Untertitel

Manche Spiele sind nur schwer in ein Genre einzuordnen. Sie sind experimentell und wie nichts, was vorher da war. Everything ist so ein Spiel. Es kann am ehesten als eine Art Erfahrungssimulation bezeichnet werden. Der Indie-Entwickler David O‘Reilly hat ein interaktives Erlebnis geschaffen, in dem der Spieler alles sein kann, was er will: ein Planet, ein Tier oder gar eine ganze Galaxie. Inspiriert ist das Spiel vom englischen Philosophen Alan Watts und somit gleichzeitig von östlichen Philosophien. Der Buddhismus, Zen und andere Lehren beeinflussten sein Denken sowie seine Schriften. Im Spiel kommen diese Philosophien in Form von Sprachaufnahmen des Autors zum Tragen.

Die Welt aus anderen Augen

Ein sehr interessanter Aspekt von Everything ist das Fehlen von verpflichtenden Zielen. Der Spieler kann jederzeit erforschen, erkunden und genießen. Dabei gibt es aber keine Regeln. Der Spieler begibt sich auf eine endlose Reise in einer Sandbox-Welt mit Traumeigenschaften. Ziel des Spiels ist letztendlich die Erfahrung des Spielers selbst, die Erkundung der Welt und das Einfühlen in das Wesen verschiedener Tiere, Objekte, Planeten. Everything verzichtet auf aufwändige und realistische Animationen. Trifft der Spieler gleichartige Wesen, kann er mit diesen kommunizieren. Zudem zeigen Gedankenblasen an, worüber andere Tiere und Objekte nachdenken. Diese Gedanken müssen nicht immer Sinn ergeben, können aber auch anregende philosophische Ideen beinhalten. Der Spieler kann ständig in neue Wesen und Objekte schlüpfen und die Welt aus ihren Augen erleben.

Für Freigeister und Experimentierfreudige

Everything ist kein Spiel wie jedes andere. Wer es spielen will, sollte offen sein, für eine neue Erfahrung. Die minimalistische Grafik kommt ohne großartige Animationen aus, denn der Schwerpunkt liegt auf dem philosophischen Ansatz und der einfachen Erfahrung, die Welt mit anderen Augen zu sehen. Das Spiel ist eine willkommene Abwechslung in einer Industrie, die sich zunehmend nach Gewinn richtet und immer weniger experimentiert.Vorteile

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